SYSTEMGESTALTUNG

  • Nachhaltigkeitsmanagement und -berichterstattung
  • IT-Systemauswahl, Einführung und Optimierung
  • Business-Intelligence Software und Anwendungserstellung
  • Variantenmanagement
  • Qualitätsmanagement

Die Systemgestaltung bezieht sich auf verschiedene Systeme innerhalb der Organisation.

Das Nachhaltigkeitsmanagement hat spätestens mit dem Inkrafttreten der europäischen CSRD-Richtlinie (Corporate Systainability Reporting Directive) einen verpflichtenden Berichtsstandard bekommen, dessen Inhalte in der ESRS (European Systainability Reporting Standard) geregelt sind. Aber auch ohne die Verpflichtung sind schon viele Unternehmen, auch KMU, in Sachen Nachhaltigkeit unterwegs. Berichtsstandars, wie der Deutsche Nachhaltigkeits-Kodex, die Gemeinwohl-Ökonomie oder Ecovadis sind neben Branchen-Standards bereits sehr verbreitet. Entscheidend ist, Themen, wie Wesentlichkeits-Analyse, Co2-Bilanzierung oder auch die Risikoanalyse in der Lieferkette, strukturiert anzugehen, um nicht nur der Berichterstattung Genüge zu tun, sondern vor allem für das Unternehmen, seine Partner und das gesellschaftliche Umfeld Win-Win-Win-…-Effekte zu erzielen. Dazu bieten wir ein passendes Projekt-Vorgehen an, das auch spezielle Zertifizierungen, z.B. PEFC (nachhaltige Forstwirtschaft) mit abdecket und übernehmen interne Aufgaben als externe Nachhaltigkeitsbeauftragte.

Der heutige Stand der Technik kann die Organisation mit entsprechenden IT-Funktionalitäten und Informationen versorgen, um die Menschen bei der Arbeit und ihren Tätigkeiten zu unterstützen. Die Einbindung von künstlicher Intelligenz sowie kolaborativen Robotern ist die nächste Stufe. Die Halbwertzeit des Wissens im Bereich der IT wird immer kürzer, Fachleute sprechen von Wochen. Ziel ist es, den Überblick zu behalten. Bei der Frage, was ist die richtige Strategie, das richtige System für uns, ist der Einsatz einer Unternehmensberatung, z.B. im Auswahlprozess, hilfreich. Das Management wird bei der Entscheidungsfindung unterstützt. Auch der Einführungsprozess kann mit einer systemunabhängigen Beratung, z.B. in der Projektleitung, begleitet werden.

Wir haben ERP-Systeme mit ausgewählt, die Einführung begleitet sowie bei laufenden Systemen in verschiedenen Bereichen des Unternehmens Optimierungsinput gegeben.

In der Regel kommt jedes Optimierungsprojekt mit den eingesetzten IT-Systemen in Berührung. Um Prozesse zu optimieren, werden z.B. bis dahin nicht genutzte Funktionalitäten im ERP aktiviert, wie etwa die Angabe (Druck oder Anzeige) des Folgearbeitssystems oder -lagerortes des laufenden Betriebsauftrags oder die Nutzung der Wiederbeschaffungszeit eines Produktionsartikels für eine grobe Lieferterminfindung.

Auch für den Einsatz von Business-Intelligence (BI)-Werkzeugen ist die Erfassung bestimmter Daten im ERP-System Voraussetzung, z.B. die tatsächlichen Lademeter, um die Auslastungsquote der LKW ermitteln zu können, oder die Anzahl der Kontakte, um die Kontaktquote im Vertrieb zu messen. Der Einsatz der BI kann gute Kennzahlen liefern, die uns im Tagesgeschäft aufzeigen, ob die kurzfristige Entwicklung in die richtige Richtung geht und auf welche Aufgaben wir uns fokussieren müssen, um unsere Ziele zu erreichen.

Eine spezielle Anforderung an ERP-Systeme ist die des Variantenmanagements, für das es in den verschiedenen Systemen unterschiedlich gute Lösungen gibt. Um die Bedeutung des Variantenmanagements für ERP-Systeme aufzuzeigen, haben wir eine einfache, wie effektive Schulung entwickelt, die auch aufzeigt, wie eine Lösung im ERP-System aussehen muss.

Qualitätsmanagement-Systeme haben wir in zahlreichen Unternehmen mit aufgebaut, praxisorientiert gestaltet und zur Zertifizierung geführt. Als externer Auditor bin ich in Unternehmen tätig, um auf Re-Zertifizierungen vorzubereiten.

Beispiel Möbelindustrie

Branche / Mitarbeiter: Büromöbel / 300
Unsere Leistungen: Systemgestaltung / ERP-Einführung
Zielstellung / Dauer: Abbildung aller logistischen Prozesse in einem System / 24 Monate

Ausgangssituation:

  • Alte Systemarchitektur
  • Stetig steigender Anteil an „Sonderanfertigung“ die nur mit „jedoch“ im System abbildbar war, folglich steigender Aufwand in der Grunddatenverwaltung
  • 10 verschiedene Nummernsysteme in den Preislisten der verschiedenen Sortimente
  • Fehlende Transparenz an Fertigungsfortschritt und Beständen in der Fertigung

Aufgabenbeschreibung

  • Auswahl und Einführung eines ERP-Systems mit Variantengenerator
  • Reorganisation und Abbildung aller logistischen Prozesse im ERP-System
  • Einweisung der Mitarbeiter
  • Einführung eines neuen Preislistensystems im Fachhandel

Ergebnisse:

  • Erhöhung der Fertigungsproduktivität
  • Reduzierung der Kosten für die Jahresinventur
  • Reduzierung der Lagerbestände
  • Reduzierung des Sonderfertigungsanteils

Beispiel Holzverarbeitende Industrie

Branche / Mitarbeiter: Holzverarbeitende Industrie / 100
Unsere Leistungen: Systemgestaltung / Einführung BDE und Business-Intelligence (BI)
Zielstellung / Dauer: Digitalisierung der Auftragsplanung und Steuerung / 12 Monate

Ausgangssituation:

  • Stockende Einführung des selbst entwickelten BDE-Systems
  • Fehlende Betreuung der Programmierung

Aufgabenbeschreibung

  • Übernahme der Projektverantwortung
  • Formulierung fehlender Anforderungen und Testen der Funktionalitäten
  • Aufbau einer Systemdokumentation mit Funktionsweisen, Datenbankinhalten, Berechnungsvorgehen
  • Schulung der Mitarbeiter vor Ort
  • Festlegung von Kennzahlen, die mit dem BI-Tool (QlickSense) ermittelt werden
  • Ermittlung von Fertigungszeiten als Grundlage für die Produktionsplanung, Kalkulation und Vorgabezeiten
  • Einführung von Soll-Ist-Vergleichen mit der Produktionsmannschaft und den Mitarbeitern und Umsetzung von Verbesserungsmaßnahmen

Ergebnisse:

  • Einführung des BDE-Systems und des Business-Intelligence-Tools an 2 Standorten
  • Hohe Transparenz in der Produktionsplanung und -steuerung
  • Höhere Produktivität durch mögliche Soll-Ist-Vergleiche

Beispiel Systemhaus

Branche / Mitarbeiter: Software-Entwicklung und -Vertrieb / 25
Unsere Leistung: Aufbau von System-Lehrgängen für ein ERP-System mit Variantengenerator
Zielstellung / Dauer: Unterstützung der Einführungsprojekte bei den Anwendern / 6 Monate

Ausgangssituation:

  • Fehlendes Schulungsinstrument für die Anwender zur Einführung des ERP-Systems
  • Ungenutzte Funktionalitäten des ERP-Systems bei den Kunden, z.B. Variantenmanagement

Aufgabenbeschreibung:

  • Aufbau der System-Schulung mit mehreren Modulen für Grundlagen, Stammdaten, Fertigung, etc. mit den Wirkungsweisen der Funktionen abgestimmt auf die Stärken des ERP-Systems
  • Aufbau der Beispiele für Stammdatenverwaltung, Variantenmanagement, Auftragserfassung, etc. in einer Schulungsumgebung
  • Erstellen der Vorgaben für die Einrichtung der Trainingsumgebung auf dem Server der Kunden
  • Erstellen aller Schulungsunterlagen mit Anwendungsbeispielen, Erfolgstest und Teilnahmebescheinigung
  • Durchführung der System-Lehrgänge bei Kunden

Ergebnisse:

  • Verkaufsfähiges Produkt für das Systemhaus
  • Unterstützung der Projektleitung in allen Phasen der Einführungsprojekte bei den Kunden
  • Höhere Akzeptanz bei den Anwendern
  • Bessere Nutzung der Funktionalitäten

Beispiel Verpackungsindustrie

Branche / Mitarbeiter: Verpackungsindustrie / 140
Unsere Leistung: Systemgestaltung / Prozessoptimierung
Zielstellung / Dauer: Digitalisierung der Produktionsplanung / 6 Monate

Ausgangssituation:

  • Manuelle Produktionsplanung ohne IT-Unterstützung
  • Hoher Aufwand bei Änderungen
  • Fehlende Transparenz zur Produktionsplanung für andere Abteilungen, z.B. Vertrieb, Einkauf, Instandhaltung

Aufgabenbeschreibung:

  • Aufnahme der Prozesse rund um die Produktionsplanung
  • Konzeption anhand der verfügbaren Systeme
  • Übernahme der Kundenaufträge aus dem ERP in ein einfaches Planungstool
  • Darstellung der Auslastungsquote als Grundlage für die Lieferterminfindung

Ergebnisse:

  • Transparente Produktionsplanung für den gesamten Betrieb
  • Bessere Abstimmung zwischen Vertrieb und Produktion
  • Produktivitätssteigerungen